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Zwei MDC-Forscher*innen haben es in die Spitzenliste der meistzitierten Wissenschaftler*innen weltweit geschafft: Sofia Forslund und Niklaus Rajewsky stehen auf dem angesehenen Ranking für das Jahr 2019.

19.11.2019 / Die Liste der „Highly Cited Researchers“ versammelt internationale Wissenschaftler*innen aus 21 Fachgebieten, die überdurchschnittlich oft zitiert werden und damit auf ihrem Fachgebiet besonders einflussreich sind. Sie haben gleich mehrere Arbeiten veröffentlicht und rangieren mit Zitaten für ihre Forschung unter den ersten ein Prozent weltweit.

Veröffentlicht wird das Ranking von dem US-amerikanischen Unternehmen Clarivate Analytics seit dem Jahr 2014. Die Methode, die das Who's Who einflussreicher Forscher und Forscherinnen bestimmt, stützt sich auf die Daten und Analysen von Expertinnen und Experten des Institute for Scientific Information der Web of Science Group. Grundlage der Auswertung ist die Datenbank „Web of Science Core Collection“, die wissenschaftliche Artikel aus rund 21100 Fachzeitschriften auflistet. Für die aktuelle Auswertung 2019 wurde der Zeitraum von 2008 bis 2018 analysiert.

Weltweit haben es dieses Jahr insgesamt 6217 Forschende aus rund 60 Ländern auf diese Liste geschafft. Mit großem Abstand kommen mit 44 Prozent der meistzitierten Forschenden aus US-amerikanischen Institutionen (2737), gefolgt von Forscher*innen aus China (636) und Großbritannien (517). An vierter Stelle liegt Deutschland mit 327 der meist zitierten Männer und Frauen in der Wissenschaft.

Über die MDC-Wissenschaftler*innen
Dr. Sofia Forslund ist Junior-Gruppenleiterin und widmet sich der Erforschung der Gesamtheit der Mikroorganismen im menschlichen Darm. Am Experimental and Clinical Research Centre (ECRC), einer Einrichtung von MDC und Charité – Universitätsmedizin Berlin, untersucht sie, wie sich Mikrobiom, Gesundheit und Krankheit beim Menschen gegenseitig beeinflussen.

Professor Nikolaus Rajewsky ist Wissenschaftlicher Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC und leitet dort eine Arbeitsgruppe. Er erforscht RNA-bindende Proteine und die Rolle und Funktion von nichtcodierender RNA, die für viele zelluläre Prozesse wichtig sind und für die Gesundheit und bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle spielen können. Er ist Koordinator des LifeTime-Konsortiums, bei dem mehr als 120 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus 53 Forschungseinrichtungen in 18 Ländern zusammenarbeiten.

Weiterführende Informationen
Zur Web of Science Group
Die komplette Liste der meistzitierten Wissenschaftler*innen
Portrait von Sofia Forslund
Portrait Nikolaus Rajewsky in der Süddeutschen Zeitung vom 18. Februar 2018

Über das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wurde 1992 in Berlin gegründet. Es ist nach dem deutsch-amerikanischen Physiker Max Delbrück benannt, dem 1969 der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen wurde. Aufgabe des MDC ist die Erforschung molekularer Mechanismen, um die Ursachen von Krankheiten zu verstehen und sie besser zu diagnostizieren, verhüten und wirksam bekämpfen zu können. Dabei kooperiert das MDC mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health (BIH) sowie mit nationalen Partnern, z.B. dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DHZK), und zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen. Am MDC arbeiten mehr als 1.600 Beschäftigte und Gäste aus nahezu 60 Ländern; davon sind fast 1.300 in der Wissenschaft tätig. Es wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. www.mdc-berlin.de 

 

 

 

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