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Kochen, erzählen, experimentieren: Das MDC bei der Berlin Science Week

17.10.2019 / Vom 1. bis 10. November 2019 kommen in Berlin Forschende zusammen, um über aktuelle Themen zu diskutieren – miteinander und mit der Öffentlichkeit. Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) ist mit spannenden Veranstaltungen dabei.

ScienceWeek2019

Organoide in der Petrischale, Foto: Anyess von Bock/ MDC

Beim Kochen für das Mikrobiom dreht sich alles um die Mitbewohner in unserem Darm. Billionen von Mikroorganismen leben dort und halten uns gesund. Warum sind sie so wichtig? Und können wir für ein gesundes Mikrobiom kochen? An diesem Abend im Pastamadre, bei dem Wissenschaft auf Kochkunst trifft, können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren, wie die mikrobielle Lebensgemeinschaft im Darm funktioniert – und sie lernen, Mikroorganismen beim Kochen selbst zu nutzen. Forschende sowie Fermentierungsspezialisten präsentieren das Neueste aus Mikrobiomforschung, Lebensmittelchemie und gesunder Ernährung.
1. November, 17-22 Uhr, Groninger Str. 48, Berlin, Unkostenbeitrag 29 Euro (inkl. Essen und Getränke), englisch, Anmeldung erforderlich

Bei Tierversuche im Gespräch stehen Forschende des MDC und Berliner Tierschutzbeauftragte in der Urania Rede und Antwort: In kurzen Vorträgen stellen vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor, welche Tierversuche sie durchführen und warum diese für ihre Arbeit nötig sind. In dem anschließenden Podiumsgespräch setzen sie sich gemeinsam mit dem Publikum außerdem mit der Frage auseinander, wann eine (Alternativ-)Methode einen Tierversuch in der medizinischen Forschung überflüssig macht – und wann nicht.
5. November, 20-21.30 Uhr, Urania Berlin,  An der Urania 17, Berlin, kostenfrei, deutsch, Anmeldung erbeten

Geschichten aus der Wissenschaft
Mit EUREKA!!! – Stories of Discovery bringen das MDC und die Storytelling-Show „The Bear“ ganz besondere Geschichten auf die Bühnenbretter des Pfefferwerks: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erzählen von Missgeschicken, vom Scheitern und von Momenten der Wahrheit.
1. November, 20-22.30 Uhr, Pfefferwerk, Christinenstr. 18/19, Berlin, Karten 10 (ermäßigt 8) Euro, zweisprachig, Event-Seite mit Link zum Ticketkauf

Die Zelle steht im Mittelpunkt der Wissensshow Ich weiß etwas, was Du nicht weißt im Umspannwerk Ost. Forschende des MDC überraschen die Zuhörerinnen und Zuhörer mit interessanten Fakten, am Ende entscheiden die Gäste: Wer hat ihnen etwas wirklich Neues erzählt – und wie nützlich ist dieses Wissen?
2. November, 19.30-22 Uhr, Umspannwerk Ost, Palisadenstraße 48, Berlin, englisch, Anmeldung erbeten

Open Science und Bürgerdialog
Im Workshop Why Everyone Should Care About Open Science geht es um die Frage, warum die Open Science-Bewegung für Wissenschaft und Gesellschaft wichtig ist und wie sie besser genutzt werden kann. Zunächst werden Kernbereiche wie Open Data und Citizen Science vorgestellt, im anschließenden interaktiven Diskussionsspiel können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigene Ideen skizzieren.
4. November, 18-20 Uhr, MDC Berlin-Mitte (BIMSB), Hannoversche Str. 28, Berlin, englisch, Anmeldung erforderlich

Technologien wie die Genom-Editierung machen Langlebigkeit vorstellbar. Die finnische Künstlerin Emilia Tikka interessiert, was das für unsere Gesellschaft bedeuten würde. In ihrem Werk ÆON. Trajectories of Longevity and CRISPR entwirft sie ein poetisches Szenario über eine mögliche Zukunft und fragt damit „Würden Sie täglich inhalieren, um jung zu bleiben?“. Die Installation ist im November am MDC-Mitte zu sehen. ÆON ist das Ergebnis der ersten europäischen Artist Residency zur Genomeditierung. 2018 verbrachte Tikka drei Monate in MDC-Laboren und hat gemeinsam mit den Forschenden ausgelotet, wie CRISPR-Cas9 unsere Welt verändern könnte. Die Residency hat das Max-Delbrück-Centrum gemeinsam mit STATE initiiert, sie wurde als ein erster Schritt zu einem europaweiten Bürgerdialog zu CRISPR vom EU-Projekt ORION finanziert.

5. – 29. November, 10-18 Uhr, MDC Berlin-Mitte (BIMSB), Hannoversche Str. 28, 1. OG, Berlin

Labor im U-Bahnhof
„Mind the Lab!“
heißt es wieder in fünf Berliner U-Bahnhöfen, wenn Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Instituten in Pop-up-Laboren spannende Einblicke in die Wissenschaft präsentieren. Auch das MDC ist dabei. Sie treffen unsere Forscher am Bahnhof Alexanderplatz. Dort präsentiert die Initiative LifeTime, die vom MDC koordiniert wird, in einfachen Experimenten bahnbrechende Technologien der Einzelzellbiologie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlerinnen werden zudem ihre Arbeiten mit Organoiden vorstellen, jenen winzigen, selbstorganisierten dreidimensionalen Gewebekulturen, die verändern könnten, wie wir Krankheiten erkennen und behandeln.
7. November, 14-20 Uhr, U-Bahnhof Alexanderplatz, Berlin, deutsch

Auch am Forschungskongress Future Medicine 2019 ist das MDC beteiligt, der diesjährige Schwerpunkt: translationale Medizin. Rund 80 hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben in dreiminütigen Präsentationen Einblicke in ihre Arbeit – und darin, wie die Zukunft der Medizin aussehen könnte.
7. November, 9-18.30 Uhr, Kosmos, Karl-Marx-Allee 131A, Berlin, englisch, Registrierung erforderlich

Weiterführende Informationen
Vollständiges Programm des MDC 

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wurde 1992 in Berlin gegründet. Es ist nach dem deutsch-amerikanischen Physiker Max Delbrück benannt, dem 1969 der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen wurde. Aufgabe des MDC ist die Erforschung molekularer Mechanismen, um die Ursachen von Krankheiten zu verstehen und sie besser zu diagnostizieren, verhüten und wirksam bekämpfen zu können. Dabei kooperiert das MDC mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health (BIH) sowie mit nationalen Partnern, z.B. dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DHZK), und zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen. Am MDC arbeiten mehr als 1.600 Beschäftigte und Gäste aus nahezu 60 Ländern; davon sind fast 1.300 in der Wissenschaft tätig. Es wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. www.mdc-berlin.de 

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