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Faszinierende Einblicke in die Medizin der Zukunft: Charité lädt zur Langen Nacht der Wissenschaften

05.06.2019 / Mehr als 4.300 Wissenschaftler und Ärzte der Charité – Universitätsmedizin Berlin ergründen tagtäglich die Geheimnisse des menschlichen Körpers und entwickeln die Medizin der Zukunft. Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 15. Juni heißen sie Groß und Klein herzlich willkommen, ihnen dabei über die Schulter zu schauen. Zwischen 17 und 24 Uhr machen sie in knapp 140 interaktiven Veranstaltungen an den vier Campi der Charité neueste Forschungsergebnisse greifbar, führen durch moderne Labore und geben einen Überblick über aktuelle Therapiemöglichkeiten an einem der größten Universitätsklinika Europas.

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Quelle: Charité

Von wegen Elfenbeinturm: Forschung zum Anfassen und Mitmachen bietet die Charité, wenn sie zum 19. Mal ihre Türen zur Langen Nacht der Wissenschaften öffnet. Sie lädt alle Wissbegierigen ein, in Vorträgen, Führungen, Workshops oder an interaktiven Infoständen mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Charité in Dialog zu treten und sich faszinieren zu lassen von der Welt der Biomedizin.

Wie sehen Herz und Niere im Ultraschall aus? Was verrät mein Haar über mich? Und wie funktioniert eine Narkose? Zahlreiche Veranstaltungen am Campus Charité Mitte geben Antworten auf diese und weitere Fragen rund um den Menschen und seine Gesundheit. Neugierige haben die Gelegenheit, mit ihren Gehirnsignalen Computerspiele zu steuern und einen Blick durch das stärkste Vergrößerungsglas – das Elektronenmikroskop – zu werfen. Sie sind außerdem eingeladen, die Schlaganfallforschung von heute kennenzulernen und einen Blick in den Inkubator, die Petrischale und das Mikroskop zu werfen. Automatisiert fahrende Minibusse chauffieren die Gäste über den Campus – zum Beispiel zum Berliner Medizinhistorischen Museum, wo die Ausstellung „Auf Messers Schneide: Der Chirurg Ferdinand Sauerbruch zwischen Medizin und Mythos“ umfassende Einblicke in die zentrale Figur der zweiten Staffel der ARD-Serie „Charité“ liefert.

Fahrerlose Kleinbusse überbrücken auch am Campus Virchow-Klinikum den Weg zwischen den Stationen. Beispielsweise zur Biobank, dem „kältesten Ort“ der Charité und des Berlin Institute of Health, wo Blut, Gewebe und DNA für die Forschung eingelagert werden – und der Biobanken-Triathlon lockt. Die universitäre Herzmedizin bietet Besucherinnen und Besuchern einen virtuellen Blick ins eigene Herz und erklärt, wie Minisonden bei einer Herzkatheter-Untersuchung in die Körpermitte vordringen und was die neuesten Erkenntnisse der Herz-Kreislauf-Forschung bedeuten. Geriatrie-Spezialisten demonstrieren außerdem, wie digitale Assistenten Senioren im Alltag unterstützen können.

Am Campus Benjamin Franklin erfahren Wissensdurstige, was es bedeutet, wenn Blutgefäße verkalken, ab wann man von einer Schlafstörung spricht und was sich gegen Depressionen tun lässt. Expertinnen und Experten der Onkologie bringen das Publikum außerdem auf den aktuellen Stand der Krebsbehandlung und erläutern, was es mit der sogenannten Immuntherapie auf sich hat, für die im letzten Jahr der Medizin-Nobelpreis verliehen wurde. Interessierte können einen Blick hinter die Kulissen eines OP-Traktes werfen, selbst zum Endoskop greifen und sich ein neurobiologisches Labor von innen ansehen. Sie erfahren außerdem, wie Schmerzen und Herzrhythmusstörungen behandelt werden und wie sich die menschlichen Sinne messen lassen.

„Zeig mir, wie du atmest, und ich sage dir, wie viel Fett du verbrennst!“ Was dieser Spruch auf sich hat, lernen Besucherinnen und Besucher am Campus Berlin Buch. Und wer sein Herz besser kennenlernen möchte, kann im ECHO und im MRT einen Blick darauf werfen. Coole Experimente und heiße Zauberei gibt es beim „CheMagiker“, der die ganze Familie in die Welt der Chemie entführt. Darüber hinaus haben Neugierige die Gelegenheit, ihr Gedächtnis von Fachleuten überprüfen zu lassen – und sich über Anzeichen von Demenz zu informieren. Bei einem Spaziergang durch das begehbare Darmmodell erklären Spezialisten, was es zu sehen gibt.

Treffpunkt für alle Programmpunkte ist der zentrale Informationsstand am jeweiligen Campus:

  • Campus Charité Mitte im CharitéCrossOver-Gebäude, Eingang Schumannstraße 20/21, 10117 Berlin, Geländeadresse: Virchowweg 6
  • Campus Virchow-Klinikum in der Glashalle, Eingang Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin, Geländeadresse: Mittelallee 10
  • Campus Benjamin Franklin in der Westhalle im Hauptgebäude, Eingang Hindenburgdamm 30, 12203 Berlin
  • Campus Berlin-Buch im Max Delbrück Communications Center, Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin

Die Karten für die Lange Nacht der Wissenschaften kosten im Vorverkauf 14 Euro und ermäßigt 9 Euro. Weitere Details und Angebote finden Sie im Charité-Programm 2019.

Im Übrigen: Das Social-Media-Team der Charité wird die „klügste Nacht“ live begleiten und von den Highlights aktuell berichten. Folgen Sie der Charité:

Facebook: @ChariteUniversitaetsmedizinBerlin
Twitter: @ChariteBerlin
Instagram: @chariteberlin
 

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