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Die erste „Welle“ der NAKO-Gesundheitsstudie ist geschafft

03.05.2019 / Am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) wurde Ende April der 10.000ste Proband im Studienzentrum Nord für die NAKO-Gesundheitsstudie untersucht. Damit ist die erste Runde der Basisuntersuchungen abgeschlossen. Im Mai startet die zweite Runde.

Deutschlandweit nehmen insgesamt 200.000 Menschen an der Gesundheitsstudie teil. Die Männer und Frauen werden umfassend untersucht und 20 bis 30 Jahre lang nachbeobachtet. Die großangelegte Studie dient der Verbesserung von Prävention, Früherkennung und Therapie von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und Demenz. 

„Das ist für uns ein bedeutsamer Tag. Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Bereitschaft, bei unserer Studie mitzumachen und so einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Ursachen für chronische Krankheiten auf Bevölkerungsebene zu leisten“, sagte Professor Tobias Pischon, Leiter des Studienzentrums und Vorstandsmitglied des Vereins NAKO e.V., der die Studie durchführt. Stellvertretend dankte er dem 10.000sten Teilnehmer Marcel Köppchen aus Berlin-Wandlitz und überreichte ihm einen Blumenstrauß. „Ich freue mich sehr, wie gut und reibungslos alles verlaufen ist, seitdem wir 2014 die erste Person für die NAKO untersucht haben – dank unserem Studienteam vor Ort, welches hervorragende Arbeit leistet“, fügte Pischon hinzu.

Die Ergebnisse der mehrstündigen Basisuntersuchung von Marcel Köppchen werden wie von allen Probandinnen und Probanden in die größte Bevölkerungsstudie Deutschlands einfließen. 

Am Studienzentrum Nord werden außer den Basisuntersuchungen auch insgesamt 6.000 MRT-Untersuchungen für die NAKO durchgeführt; diese werden im Laufe des Mai 2019 abgeschlossen sein. Anfang Mai 2019 starten die Folgeuntersuchungen für die NAKO Gesundheitsstudie am MDC. 

Weiterführende Informationen

Im Interview erklärt Tobias Pischon, warum die zweite Runde der Untersuchungen so wichtig ist: „Unser Ziel ist die personalisierte Prävention“.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) wurde 1992 in Berlin gegründet. Es ist nach dem deutsch-amerikanischen Physiker Max Delbrück benannt, dem 1969 der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen wurde. Aufgabe des MDC ist die Erforschung molekularer Mechanismen, um die Ursachen von Krankheiten zu verstehen und sie besser zu diagnostizieren, verhüten und wirksam bekämpfen zu können. Dabei kooperiert das MDC mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berlin Institute of Health (BIH) sowie mit nationalen Partnern, z.B. dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DHZK), und zahlreichen internationalen Forschungseinrichtungen. Am MDC arbeiten mehr als 1.600 Beschäftigte und Gäste aus nahezu 60 Ländern; davon sind fast 1.300 in der Wissenschaft tätig. Es wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Berlin finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. 

 

www.mdc-berlin.de 

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