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Eckert & Ziegler Q3/2018: Erneut Ertragssprung in allen Geschäftsbereichen

13.11.2018 / Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, steigerte ihr Ergebnis im dritten Quartal 2018 auf 2,50 Euro pro Aktie und erreichte den ursprünglich für das Gesamtjahr prognostizierten Gewinn bereits zum Ende des Neunmonatszeitraums. Im dritten Quartal erwirtschaftete der Konzern gut 4,5 Mio. EUR oder 0,88 EUR pro Aktie. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Gewinn des Konzerns um 45% oder 0,78 Euro pro Aktie. Zum guten Ergebnis trugen alle Segmente bei. Das Segment Isotope Products erzielte hohe Umsätze im Energiesektor, im Segment Radiopharma sorgte die lebhafte Nachfrage nach pharmazeutischen Radioisotopen für neue Rekorde. Auch im Strahlentherapiesegment legten die Umsätze im Bereich der HDR (High Dose Rate) Produkte gegenüber dem Vorjahr zu. Nach dem Verkauf der Zyklotronsparte im Vorjahr und den Regelungen von IFRS5 beziehen sich alle Angaben und Erläuterungen zur Vergleichsperiode nur auf die weitergeführten Sparten.

Der Konzernumsatz erreichte im Neunmonatszeitraum 123,8 Mio. Euro und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 23,4 Mio. Euro oder 23 %. Den größten Wachstumsschub auf Basis der fortgeführten Geschäftsbereiche verzeichnete das Isotope Products Segment, das durch die Konsolidierung der Ende Mai 2017 erworbenen Gamma-Service Gruppe und eine hohe Nachfrage im Energiesektor seine Verkäufe um 20,0 Mio. Euro oder 31% auf 83,7 Mio. Euro steigerte. Auch das Segment Strahlentherapie, gestützt durch gute Umsätze mit HDR-Produkten, legte um 2,8 Mio. Euro oder 15% auf 21,1 Mio. Euro zu. Das Radiopharmasegment steigerte seine Umsätze um 14% auf 23,5 Mio. Euro. Wachstumstreiber waren im Wesentlichen pharmazeutische Radioisotope.

Gegenteilig auf das Umsatzwachstum aller Segmente wirkte sich der starke Euro auf in Fremdwährung getätigte Verkäufe aus. Im Vergleich zum Vorjahr verlor die Gruppe dadurch 4,7 Mio. Euro, so dass währungsbereinigt der Umsatzzuwachs sogar 28,1 Mio. Euro oder 28% betragen hätte. Das organische, reale Umsatzwachstum, also der währungsbereinigte Umsatz ohne die in 2017 getätigten Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 17,5 Mio. Euro oder 17%.

Da im 2018er Neunmonatsergebnis nur wenige Sondereffekte enthalten sind und die gute Geschäftsentwicklung fast alle Hauptproduktgruppen erfasst hat, geht der Vorstand nunmehr davon aus, dass das Konzernergebnis aus fortgeführten Geschäftsbereichen im Gesamtjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um mindestens 28% steigen wird. Der bisherige Zielwert von 2,50 EUR erhöht sich damit auf etwa 2,80 EUR pro Aktie. Unter der Annahme eines Eurokurses von maximal 1,15 USD wird mit einem Umsatz von etwa 165 Mio. Euro gerechnet.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier:
http://www.ezag.com/fileadmin/user_upload/ezag/investors-financial-reports/deutsch/euz318d.pdf

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