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Eckert & Ziegler: Deutliche Verbesserung der Kostenposition im ersten Halbjahr

01.08.2016 / Die Berliner Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), ein Spezialist für isotopentechnische Anwendungen in Medizin, Wissenschaft und Industrie, konnte im ersten Halbjahr ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,1 auf 70,1 Mio. Euro (+2%) steigern. Währungseffekte oder Akquisitionen spielten keine Rolle, der nominale Zuwachs basierte weitgehend auf organischem Wachstum.

Am stärksten, um 2,1 Mio. EUR oder 12% auf 19,4 Mio. EUR, wuchsen die Umsätze im Segment Radiopharma. Während Geräte und Zyklotronprodukte sich hier auf Vorjahresniveau bewegten, stiegen die Umsätze für pharmazeutische Radioisotope zweistellig. Das Segment Isotope Products legte um 1,4 Mio. EUR oder 4% auf 40,2 Mio. EUR zu, während das Segment Strahlentherapie erwartungsgemäß aufgrund des Verkaufs von zwei Sparten im Vorjahr um 2,7 Mio. EUR oder 18% auf nunmehr 12,0 Mio. EUR schrumpfte.

Der Gewinn pro Aktie des Konzerns fiel im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 0,53 EUR oder 37% auf 0,89 EUR. Er entspricht damit relativ genau dem Erwartungswert, der für das Gesamtjahr ein Ergebnis von 1,80 EUR pro Aktie vorsieht. Berechnet man das Halbjahresergebnis nur auf der Basis der fortgeführten Geschäftsbereiche, und eliminiert die 2016er Verluste, die aus der Abwicklung eines kalifornischen Betriebsteils erwuchsen, betrug das Ergebnis pro Aktie 0,98 Mio. EUR, also 10 Cent mehr. Ursache für den planmäßigen Gewinnrückgang waren die um 5,9 Mio. EUR geringeren Sondererträge, die im Vorjahr unter anderem durch den Verkauf einer Beteiligung (OctreoPharm Sciences) einen Rekordwert 9,2 Mio. EUR erreicht hatten. Hinzu kam 2015 ein um 1,2 Mio. EUR besseres Finanzergebnis, weitgehend aufgrund von Währungsgewinnen.

Rechnet man die Sondererträge und das Finanzergebnis aus beiden Halbjahren heraus, so zeigt sich eine erhebliche Verbesserung der Ertragslage. Bei fast gleichem Umsatz ist die Rohmarge des Konzerns um 1,3 Mio. EUR gestiegen, die Verwaltungs- und Vertriebskosten haben sich um 2,2 Mio. EUR verringert. Durch die Verkäufe von Verlustbringern und der Schließung unrentabler Betriebsteile konnte die Gruppe innerhalb von zwölf Monaten ihre Kostenbasis somit um 3,5 Mio. EUR oder 5% des Umsatzes reduzieren.

Für das Jahr 2016 wird ein gegenüber dem Jahr 2015 in etwa konstanter Umsatz von 140 Mio. Euro erwartet. Der Gewinn soll aufgrund des Ausbleibens positiver Einmaleffekte auf ca. 1,80 EUR/Aktie zurück gehen.

Den vollständigen Quartalsbericht finden Sie hier:
http://www.ezag.com/fileadmin/user_upload/ezag/investors-financial-reports/deutsch/euz216d.pdf

Über Eckert & Ziegler.
Die Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG (ISIN DE0005659700), gehört mit rund 660 Mitarbeitern zu den weltweit größten Anbietern von isotopentechnischen Komponenten für Strahlentherapie und Nuklearmedizin.
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Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:
Eckert & Ziegler AG, Karolin Riehle, Investor Relations
Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 / 94 10 84-138, karolin.riehle@ezag.de, www.ezag.de

Quelle: Pressemitteilung EZAG

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