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Neue Lebensqualität durch verbesserten Stoffwechsel

16.05.2014 / Das Institut für systemische Biokorrektur, Noventalis, bietet Patienten mit metabolischem Syndrom oder Diabetes Typ II ein spezialisiertes Training, das den Stoffwechsel optimiert.

Chronische Stoffwechselstörungen durch ein spezielles Training zu verbessern und das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken, ist Forschungsgegenstand der ICP Healthcare GmbH, die von Dr. Naum Borodyanskiy geführt wird. Seit 2013 können Patienten im eigens eingerichteten Institut „Noventalis“ von einer patentierten Methode profitieren, die den Stoffwechsel nachhaltig korrigiert.

Immer mehr Menschen sind von Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten und einer Insulinresistenz betroffen. Doch keine Stoffwechselstörung tritt so häufig auf wie die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Bei genetischer Veranlagung zu Insulinresistenz oder Diabetes kann mangelnde Bewegung, kombiniert mit übermäßiger Kalorienzufuhr dazu führen, dass sich ein manifester Diabetes mit all seinen Komplikationen entwickelt. Das bedeutet unter anderem irreversible Schäden an Blutgefäßen und Nerven sowie erhöhten Zellstress durch freie Radikale. Die Insulinresistenz und der Mangel an Insulin bewirken, dass die Körperzellen nicht mehr ausreichend sensibel auf das einzige Hormon ansprechen, das den Blutzucker senken kann. Ist eine solche Insulinresistenz sehr ausgeprägt, wie bei Diabetes mellitus Typ II, bleibt der Blutzuckerspiegel ständig erhöht. Dadurch steigt das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und andere gesundheitliche Schäden erheblich.

Bewegungstraining bei erhöhtem Sauerstoffgehalt der Raumluft und gezielte Nahrungsergänzung

Die Methode, die Noventalis anbietet, umfasst ein individuelles Bewegungstraining bei 26 Volumenprozent Sauerstoff, also etwa fünf Prozent mehr, als in normaler Luft enthalten ist. Noventalis verfügt über Spezialräume, in die unter normalen Luftdruckverhältnissen mehr Sauerstoff eingespeist wird. Eine solche Behandlungsmöglichkeit war bisher der Medizin vorbehalten. Die Patienten absolvieren ihr Training auf Laufbändern und werden dabei von Sportwissenschaftlern betreut. Die Belastungsintensität wird durch Atmungsparameter gesteuert: Das ausgeatmete Kohlendioxid lässt im Verhältnis zur eingeatmeten Menge an Sauerstoff erkennen, ob die Energie aus Fetten oder Kohlenhydraten gewonnen wurde. Entsprechend lässt sich die Belastung optimieren. „Die Patienten bewegen sich stets mit der Intensität, die für sie den höchstmöglichen Anteil an Fettverbrennung bedeutet. Dadurch lernt der Organismus, auch im Alltag wieder vermehrt auf diese effiziente Form der Energiegewinnung zurückzugreifen“, erklärt Professor Schulz, dem die medizinische Leitung des Instituts obliegt.

Der beim Diabetes mellitus Typ II bestehende Zellstress mit Entstehung freier Radikale kann zur Zerstörung der Pankreaszellinselstruktur führen. Um dies zu verhindern, erhalten die Patienten antioxidativ wirkende Substanzen (Nanovit® metabolic) als diätisches Lebensmittel. Zusätzlich nehmen sie Omega-3-Fettsäuren ein, welche die Insulin-Empfindlichkeit erhöhen.

Durch die systemische Biokorrektur werden der Blutzucker und die Blutfettwerte reduziert. Der diabetische Status verbessert sich deutlich, weshalb Medikamente reduziert werden können. Nachweislich verringert sich das Risiko, diabetesbedingte Folgeerkrankungen zu erleiden. Dies konnte durch Untersuchungen zur Durchblutung und zum Stoffaustausch in den kleinsten Blutgefäßen (Mikrozirkulation) untermauert werden. Bereits nach sechs Trainingszyklen wurden signifikante Verbesserungen der Verteilung, des Strömungsflusses, der Viskosität und der Sauerstoffausschöpfung festgestellt.

Die Kosten für die Biokorrektur müssen die Patienten noch selbst aufbringen. Um als begleitende Therapie oder Präventionsmaßnahme von den Krankenkassen anerkannt zu werden, müsste die Wirksamkeit der Methode in einer großen klinischen Studie bewiesen werden. Dies ist für ICP Healthcare kaum realisierbar. Professor Schulz strebt deshalb ein Pilotprojekt mit dem sächsischen Sozialministerium und der Ärztekammer Sachsens an, in dessen Rahmen die systemische Biokorrektur länderübergreifend evaluiert werden soll.

Komplexe Vitalitätsanalyse als Dienstleistung
Ein zusätzliches Angebot von Noventalis besteht darin, die individuelle Lebensqualität mit Hilfe einer komplexen Vitalitätsanalyse zu bestimmen. Dabei wird der gesamte biofunktionale Status in knapp einer Stunde erfasst. Das Testdesign umfasst Parameter wie Kardiofitness, Muskel- Fett-Relation, Koordinationsfähigkeit und Gedächtnisleistung. Erfragt werden aber auch Stressbelastungen, die seelische Balance sowie die soziale Aktivität. „Wir ermitteln die chronische körperliche und psychosoziale Beanspruchung mittels lebensstilrelevanter Indikatoren“, erklärt der erfahrene Mediziner. „Mit unserer Diagnostik zeigen wir gesundheitliche Ressourcen des Einzelnen auf und leiten daraus konkrete Empfehlungen für die alltägliche Lebensweise ab. Im Idealfall bedeutet dies, Krankheiten aktiv vorzubeugen.“

noventalis.de/

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