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Neues Medikament - basierend auf einem Patent des MDC - zur Zulassung eingereicht

02.04.2015 / Ende letzten Jahres hat Baxter International Inc. bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA (U.S. Food and Drug Administration) einen Antrag auf Zulassung von BAX111 gestellt. Das ist eine rekombinante Version des von-Willebrand-Faktors (VWF), die Baxter zur Behandlung von Patienten mit von-Willebrand-Krankheit, der häufigsten Form erblicher Blutgerinnungsstörungen, entwickelt. Sie hat von der europäischen und der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde Orphan-Drug Status erhalten:

Der Arzneimittelkandidat berührt ein US-Patent, das aus den Arbeiten von Prof. Michael Bader und Dr. Diego Walter am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch (MDC) hervorgegangen ist. Die Wissenschaftler haben Serotonin-modulierende Wirkstoffe untersucht, u. a. VWF, die zur Behandlung primärer Blutgerinnungsstörungen eingesetzt werden können. Im Jahr 2010 hat Ascenion einen Lizenzvertrag zwischen Baxter und dem MDC verhandelt, mit dem das Unternehmen die exklusiven Rechte erhält, den Faktor zur Therapie von Blutgerinnungsstörungen zu nutzen. Im Gegenzug erhält das MDC Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren. Über die Lizenzierung des Stoffpatentes hinaus ist das MDC nicht in die Entwicklung des BAX111-Programms eingebunden.

„Nach der Zulassung von Amgens Krebsmedikament Blincyto durch die FDA ist dies das zweite Medikament auf Basis von MDC-Patenten, das kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht hat“, sagt Dr. Elisabeth von Weizsäcker, Direktorin Technologiemanagement bei Ascenion. „Dies zeigt deutlich, dass die Forschung am MDC letztlich Patienten in aller Welt zugutekommt.“

http://www.ascenion.de/aktuelles/kurz-notiert/

Quelle: Ascenion GmbH

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