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Termine

07.01.2020, 16:00 bis 07.01.2020, 18:00

Stammzellen und Krebsstammzellen - neue Ergebnisse aus der Forschung & Small Molecule Interfering Substances in der Krebsforschung und -Behandlung

7. Januar 2020, 16 Uhr, Kinosaal im Zeiss-Großplanetarium 

Gemeinsamer Vortrag von Prof. Dr. Walter Birchmeier, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), und Dr. Marc Nazaré, Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP).

Stammzellen und Krebsstammzellen - neue Ergebnisse aus der Forschung
Prof. Dr. Walter Birchmeier, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)

Der Vortrag thematisiert die Bedeutung und Biologie von Stamm- und Krebsstammzellen, ebenso deren Entdeckung, inklusive der induzierten pluripotenten Stammzellen und der vergebenen Medizin-Nobelpreise an Martin J. Evans und Shinya Yamanaka. Die Funktion von Onkogenen und Tumorsuppressorgenen wird besprochen, ebenso die verschiedenen Arten der Mutationen bei Krebskrankheiten. Es werden weiter zelluläre Signaltransduktionswege in der Embryogenese und im adulten Leben beschrieben und ebenso, wie diese in Tumoren verändert sein können. Zwei unserer Tumormodelle in der Maus, induziert durch die aktivierten Wnt/Beta-Catenin- und Tyrosikinase/Shp2-Wege werden eingeführt. Es wird gezeigt, wie das Wachstum der Tumore mit rationalen Eingriffen, z. B. mit kleinmolekularen Inhibitoren der Signalwege gehemmt werden können. 

Small Molecule Interfering Substances in der Krebsforschung und -behandlung
Dr. Marc Nazaré, Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie (FMP)

Ob Tumoren entstehen, wachsen und Krebszellen im Körper wandern, hängt unter anderem von verschiedenen zellulären Signalwegen ab. Dazu gehört der Wnt-Signalweg, mit dem sich der MDC-Forscher Professor Walter Birchmeier und der FMP-Forscher Dr. Marc Nazaré seit Langem beschäftigen. Sind darin Gene für bestimmte Enzyme wie etwa der Phosphatase Shp2 mutiert, kann Krebs entstehen. Kleine Moleküle als Wirkstoffe gegen diese Phosphatase Shp2 hemmen bereits effektiv das Tumorwachstum in der Maus und sind Vorläufer von neuartigen, gezielt wirkenden Krebsmedikamenten. Wie diese Moleküle entwickelt werden und alleine oder in Kombination zur Therapie eingesetzt werden können, um menschliche Krebserkrankungen zu behandeln, wird ein Thema des Vortrags am 7. Januar sein.

Anmeldung erforderlich unter info@planetarium.berlin.  

https://www.planetarium.berlin/veranstaltungen/neue-wege-der-biomedizin

Vorlesungsreihe Neue Wege in der Biomedizin

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