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Nachhaltiges, zertifiziertes Energiemanagement

BENE-Projekt zur Zertifizierung der Campus Berlin-Buch GmbH nach DIN EN ISO 50001:2018 für nachhaltiges Energiemanagement

EUROPÄISCHE UNION Europäischer Fond für regionale Entwicklung

Die Zertifizierung der Campus Berlin-Buch GmbH im Rahmen des BENE-Projekts wurde kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die Campus Berlin-Buch GmbH (CBB) setzt als Betreiberin des Campus Berlin-Buch seit Jahren konsequent auf Energieeffizienz. Dennoch lässt sich an vielen Stellen des Campus Berlin-Buch weiterhin Energie einsparen oder durch erneuerbare Energien ersetzen, um den Ausstoß an Kohlenstoffdioxid zu verringern. Um diese Potenziale zu ermitteln und auszuschöpfen, hat die CBB eigenständig ein Energiemanagementsystem entwickelt und eingeführt. Dieses System wurde nun an den erneuerten Standard DIN EN ISO 50001:2018 angepasst. Gefördert wurde dieser Prozess mit Mitteln des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung (BENE), das aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert wird. Ziel des Programmes ist es, nachhaltig und gewinnbringend die Verringerung der CO2-Emissionen im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu unterstützen, um Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen und alle Beteiligten für das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren. Durch eine umweltentlastende Infrastruktur soll der ökologische Strukturwandel beschleunigt und die Lebens- und Umweltqualität Berlins verbessert werden.

Nach der Revision der Norm im Jahr 2018 wurden die neuen, ab 2019 geltenden Kriterien auf dem Campus Buch erstmalig in der Region angewendet. Dabei wurde die CBB erfolgreich vom Netzwerk „green with IT“ e.V. und weiteren Fachdienstleistern unterstützt. Den Zertifizierungsprozess schloss die hierfür akkreditierte, europäische Genossenschaft verico SCE im Oktober 2019 ab. Die CBB erhielt ein drei Jahre gültiges Zertifikat.

Im Rahmen der Zertifizierung wurde eine High-Level-Struktur etabliert – ein Grundgerüst für die Implementierung normierter Prozesse im Managementsystem. Diese Struktur erleichtert zum Beispiel auch die Verknüpfung mit weiteren Gebäude-Betreibern auf dem Campus und im Stadtteil. Darüber hinaus wurden wesentliche energierelevante Faktoren im BiotechPark analysiert – von der Gebäudetechnik bis hin zur Versorgung mit Fernwärme. Das vorhandene digitale Zählermanagement bildete eine sehr gute Grundlage, um die Energiekennzahlen von Laboren, Büros oder Kühlflächen im BiotechPark differenziert zu erfassen und mit anderen Standorten vergleichen zu können.

Mit den Ergebnissen wird die CBB den spezifischen Energieverbrauch der eigenen Gebäude kontinuierlich erfassen und senken und benachbarte Gebäude optional in gleicher Weise ertüchtigen. Eine der Maßnahmen wird es sein, flächendeckend IT-basierte Wärmemengenzähler im BiotechPark einzubauen, die die CBB partiell erprobt hat. Durch den Einsatz moderner Geräte oder durch Nachrüstung mit modernen Technologien könnte der Campus ab 2021 rund 460.000 Kilowattstunden einsparen. Das entspricht rund 152 Tonnen CO2.